Am 2. Juli 2026 hat sich in Frankreich ein kritischer Vorfall ereignet. Ein Deckel von einem unserer „speleo“-Aluminium-Akkugehäuse hat sich gelöst und aufgrund der speziellen Konfiguration vor Ort ist der Akku aus dem Gehäuse gerutscht und in einen 30m tiefen Schacht gefallen – Vom Aufprall wurde eine Akkuzelle mechanisch beschädigt und nach 10 Minuten ist der Akku abgebrannt. Die anwesenden Personen konnten sich in Sicherheit bringen und mussten aber einige Stunden ausharren wegen der giftigen Gase, die bei solch einem Akkubrand entstehen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, da genügend Zeit blieb, vernünftig zu reagieren.
Videodokumentation:
Die höchstwahrscheinliche Ursache dieses Vorfalls:
Im Jahr 2009 hatten wir eine Serie Akkugehäuse, bei denen eine Nut zu wenig tief gefräst worden war. Wir hatten das damals entdeckt und die meisten dieser Gehäuse nachgearbeitet. Es kann sein, dass noch einige wenige von diesen Gehäusen im Umlauf sind (auch als Occasionen). Darum hiermit der Aufruf – prüft bei eurer Lampe umgehend, ob der Deckel auch wirklich fest sitzt, wenn er korrekt eingesetzt und die Rändelmuttern fest angezogen sind. Lässt sich ein korrekt verschlossener Deckel leicht rausziehen, dann hättet ihr ein schlechtes Gehäuse, welches wir natürlich sofort ersetzen werden!
Neuere Akkugehäuse als von 2009 sind davon NICHT betroffen und es betrifft nur das „speleo“-Akkugehäuse!
Der Fall zeigt anschaulich, welche enorme Energie in diesen Zellen steckt. Als Hersteller trage ich viel Verantwortung und die Akkus müssen entsprechende Anforderungen erfüllen und Sicherheitstests bestehen – aber es ist nicht so, dass den Produktverwendern gar keine Verantwortung zukommt. Wenn ihr einen Defekt oder ein Problem feststellt, unbedingt sofort reagieren – wir helfen gerne!
Rolf Siegenthaler, Inhaber Scurion GmbH
P.S.: Auch wenn an diesem Akku vom Benutzer keinerlei Modifikatonen vorgenommen wurden, weisen wir regelmäßig darauf hin, dass es keine gute Idee ist, selbst Eingriffe an solchen Geräten vorzunehmen.
